Herzliche Einladung

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Bei Troste sein

„Ein Mensch braucht Trost. Der Säugling, schreiend in seiner Wiege – der Greis, im Sterben eine liebe Hand umklammernd: der zur Welt kommt und der aus dem Leben geht, beide brauchen Trost. Anfang und Ende lassen ahnen, dass das Trostbrauchen zum Menschsein überhaupt gehört.“

Diesen Worten des evangelischen Theologen Rudolf Bohren kann wohl jeder aus eigener Erfahrung zustimmen. Sie gelten, wenn wir auf das vergangene Jahr zurückschauen, doch auch im Blick auf das neue vor uns liegende Jahr. Terror, Krieg, Verfolgung, auch besonders von Christen, Flucht und Vertreibung – all das verstärkt den Eindruck, dass wir „nicht bei Troste“ sind. In dieser Situation hören wir die Jahreslosung für 2016 aus dem Propheten Jesaja:

„Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet.“
Jes 66,13

Vielleicht mag diese Losung angesichts der Not in unserer Welt naiv oder auch zynisch klingen. Auch liegt der Verdacht nahe, dass solcher Trost uns nur „vertröstet“ und blind macht vor der Realität. Blinder Trost aber wäre ein billiger Trost.

Der Trost des Glaubens ist jedoch ein sehender Trost. Er sieht, was vor Augen ist, doch lässt er sich davon nicht gefangen nehmen. Er lehrt uns, weiter und tiefer zu schauen und stärkt uns in der Gewissheit, dass Gott diese Welt - trotz allem - in seiner Hand hält.

So will Gott uns zu Menschen machen, die „bei Troste sind“ und sich von solchem Trost ermutigen lassen zum Beten und zum Tun des Gerechten in der Welt.

Mit allen guten Wünschen für ein gesegnetes neues Jahr 2016 grüßt Sie Ihr

Prof. Johannes Berthold
Vorsitzender des Sächsischen Gemeinschaftsverbandes

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