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Seniorentag

"Christen sollten Versöhnung predigen, anstatt den Zeigefinger zu erheben"

Chemnitz (idea) In Zeiten der Unversöhnlichkeit, Intoleranz und des Hasses sollten Christen in besonderer Weise für Frieden und Versöhnung eintreten, anstatt mit erhobenem Zeigefinger zu predigen. Dafür plädierte der ehemalige Vorstandsvorsitzende von ERF Medien (früher Evangeliums-Rundfunk), der Liedermacher Jürgen Werth (Wetzlar), am 18. Juni beim 3. Seniorentag des Landesverbandes Landeskirchlicher Gemeinschaften in Sachsen mit rund 500 Teilnehmern in Chemnitz. Er stand unter dem Thema "Versöhnt mit der eigenen Lebensgeschichte".

Seniorentag 2017

In aller Welt häufe sich derzeit der Hass und die Gewalt, so Werth. Als jüngste Beispiele nannte er den Mord an der britischen Labour-Politikerin und Brexit-Gegnerin Jo Cox und das Massaker in Orlando, bei dem der 29-jährige Omar Mir Seddique Mateen 49 Besucher eines bei Homosexuellen beliebten Clubs erschoss. Aber auch unter Christen und selbst in den Reihen der Deutschen Evangelischen Allianz nähmen sogenannte „Shitstorms“ im Internet gegen Einzelne zu, wenn sie Meinungen verträten, die anderen nicht gefielen. Werth: „Wir glauben an den Gott der Versöhnung, an den, der Schuld nicht anrechnet, aber wir halten uns gegenseitig viel zu oft alles vor." Wer aus Gottes Gnade und Neuanfängen lebe, dürfe sie anderen nicht verweigern.


Zum Psychologen zu gehen, ist für Christen keine Schande
Der Arzt Manfred Graf (Stollberg) betonte, wie wichtig es auch für Christen sei, mit sich selbst versöhnt zu sein. Der häufigste Grund für psychische Probleme sei die Diskrepanz zwischen den eigenen Erwartungen ans Leben und der Realität, sagte er. Der Neurologe und Psychiater ermunterte die Teilnehmer zu akzeptieren, dass kein Mensch vollkommen sei. Diese Einsicht mache es leichter, auch mit Tiefschlägen umzugehen. Zudem sei es auch für Christen keine Schande, einen Psychologen aufzusuchen: „Auch die Medizin ist ein Geschenk Gottes." Der Seniorentag des Sächsischen Gemeinschaftsverbandes findet alle zwei Jahre statt.

Matthias Pankau

 

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