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Behindertendienst feiert Jubiläum

40 Jahre Freizeiten für Menschen mit Behinderungen

Der Behindertendienst unseres Verbandes kann auf 40 Jahre Rüstzeitarbeit zurückschauen. Das feierte er mit den 47 Teilnehmerinnen und Teilnehmern der diesjährigen Behindertenfreizeit in Reudnitz, die inzwischen die insgesamt 151. war, und mit ca. 25 Gästen am 14. August. Um Menschen mit Behinderungen Gemeinschaft unter Gottes Wort bei Freizeiten zu ermöglichen, wurde 1976 eine erste Bibelwoche für Behinderte und Nichtbehinderte angeboten. Sie war die Geburtsstunde des Behindertendienstes im Sächsischen Gemeinschaftsverband.

Reudnitz 07 

Das Jubiläum begann mit einem festlichen Gottesdienst, in dem Johannes Berthold, Vorsitzender unseres Verbandes, predigte. Im Behindertendienst bekomme Gottes Liebe „Hand und Fuß“, sagte er, und im Blick auf den Wochenspruch „Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen und den glimmenden Docht nicht auslöschen“ (Jesaja 42,3) betonte er, dass der Gottesknecht zu den Menschen am Rande gesandt wird, um sie wieder in die Mitte hineinzunehmen. Er verwies auf die Liebe als eine „schöpferische Kraft“, die in den Menschen etwas Neues beginnen könne.

Er gratulierte Christian Rehm zu seinem 30-jährigen Dienstjubiläum und dankte ihm und seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für den jahrelangen Einsatz für die Freizeitteilnehmer mit Behinderungen. Fünf Teilnehmer der allerersten Rüste im Jahr 1976 in Pirna-Jessen waren jetzt beim Jubiläum in Reudnitz wieder dabei: Ludwig Mantei, der die ersten Freizeiten von 1976 bis 1981 geleitet hat, Christian und Birgit Rehm, damals als ehrenamtliche Helfer tätig, Christian Scherf und Thomas Leistner, beide all die Jahre treue Teilnehmer der Rüsten. Inzwischen leitet Christian Rehm längst den Behindertendienst, Birgit Rehm ist Mitarbeiterin, für Christian Scherf war die diesjährige Rüste in Reudnitz seine 22., und Thomas Leistner war jetzt zum 42. Mal dabei.

Christian Rehm gab am Nachmittag einen Überblick über die 40-jährige Arbeit. Zahlreiche Bilder illustrierten die lange Zeit, und manche Teilnehmer waren zu sehen, die bereits heimgegangen sind. Er erinnerte an die schwierigen Anfänge, als Rollstühle beim Diakonischen Werk ausgeliehen werden mussten, weil nicht jeder, der einen brauchte, einen eigenen hatte, als die einzig mögliche Nachmittagsgestaltung wegen fehlender Fahrzeuge Spaziergänge waren, als manche Teilnehmer morgens treppab und abends treppauf geschleppt werden mussten, weil es in den Heimen damals noch kaum rollstuhlgerechte Zimmer gab.

In der ersten Zeit bis 1985 wurde pro Jahr zu einer Rüste eingeladen, neben Pina-Jessen in die Heime nach Reudnitz, Neustadt am Rennsteig und Kottengrün. Danach, bis 1991, waren es zwei bis drei Freizeiten pro Jahr, und es ging auch nach Serrahn in Mecklenburg und nach Mötzow. Nach der Wende eröffneten sich ganz neue Möglichkeiten, die der Behindertendienst nutzte. So konnten die Teilnehmer Aufenthalte u.a. in Schwäbisch Gmünd erleben, auf Korsika, an der Nordsee, in der Schweizer Bergwelt, am Bodensee, in Griechenland und sogar in Israel. Spitzenreiter unter den Freizeitorten ist aber die Christliche Ferienstätte Reudnitz mit bisher 28 Freizeiten in den 40 Jahren. Der erste Dienst-Wartburg-Tourist ist längst einer „grünen Flotte“ aus mehreren Kleinbussen gewichen.

Aber keine Behindertenfreizeit wäre möglich ohne die zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer. Alle zusammengezählt, haben in den 40 Jahren 2448 Mitarbeiter bei den Rüsten 2837 Menschen mit Behinderungen betreut. Ihnen dankte Johannes Berthold ausdrücklich und würdigte ihren Einsatz, der sich bei vielen über Jahre erstreckte oder noch weitergeht.

Margit Mantei, Friedersdorf

 

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