Herzliche Einladung

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28.05.2018 - 01.06.2018

Gemeindebibeltag

Jesus. Nur ER! 

Glauchau (idea) – Eine neue Begeisterung für die biblische Botschaft wünscht sich der Leiter des Netzwerks Bibel und Bekenntnis, Pfarrer Ulrich Parzany (Kassel). „Lasst uns das Reformationsfest nicht feiern, ohne dass uns eine neue Leidenschaft zur Evangelisation ergreift“, sagte er am 31. Oktober in Glauchau. Er sprach dort beim Sächsischen Gemeindebibeltag vor 2.500 Besuchern. „Lasst uns werben um die Menschen in unserem Land, die nichts von Jesus wissen!“

Gemeindebibeltag 2016

Parzany ermutigte Gemeinden dazu, verstärkt Evangelisten einzuladen. Vielen Predigten fehle die Angst und Sorge, „dass man in Ewigkeit verdammt sein könnte“. Das sei nicht verwunderlich angesichts der Tatsache, dass viele angehende Pfarrer im Studium angeleitet würden, die Bibel so zu studieren, als ob es Gott nicht gäbe. Selbst Kirchenleiter äußerten, es sei letztlich unmaßgeblich, ob das Grab Jesu leer war oder nicht.

Gestalt und Gehalt der Landeskirchen driften immer weiter auseinander

Der Theologische Referent innerhalb der (charismatischen) Geistlichen Gemeinde-Erneuerung in der evangelischen Kirche, Swen Schönheit (Berlin), äußerte sich besorgt über das „Auseinanderdriften von Gestalt und Gehalt der Landeskirchen“. Zwar stehe die historische kirchliche Kulisse noch, vielfach erinnere sie jedoch an die späte DDR: „Sie sieht stabil aus, aber steht kurz vor dem Zusammenbruch.“ Wo der christliche Glaube selbst in kirchlich gebundenen Familien nicht mehr vorgelebt werde, wachse auch nichts nach. Viele Gemeinden genügten sich selbst. Sie zögen sich hinter die eigenen Mauern zurück, anstatt auf andere zuzugehen. Schönheit ermunterte dazu, zu Gottesdiensten einzuladen und „Neulinge“ dort anzusprechen. Das sei allerdings keine Aufforderung zum Aktivismus. Nach Schönheits Worten wird Kirche dort erneuert, wo sie zu ihren Quellen zurückkehrt, anstatt sich an gesellschaftliche Trends anzubiedern. Die Reformation vor knapp 500 Jahren habe auch mit dem Ruf zu Umkehr und Buße begonnen.

Gegen den jüngsten Kirchenleitungsbeschluss zur Homo-Segnung aufstehen

Der in der theologisch konservativen Sächsischen Bekenntnis-Initiative engagierte Pfarrer Gunther Geipel (Bad Elster) rief dazu auf, sich in den Gemeinden gegen den jüngsten Kirchenleitungsbeschluss zur Segnung gleichgeschlechtlicher eingetragener Lebenspartnerschaften im Gottesdienst zu engagieren. Die Entscheidung sei unbiblisch und widerspreche dem kirchlichen Bekenntnis. Kirchenvorstände hätten laut Geipel die Möglichkeit, diese Segnung nicht vorzunehmen: „Wir sollten auftreten statt auszutreten, um in der Kirche etwas in die richtige Richtung zu bewegen.“

Über Gemeindegrenzen hinweg Kontakte knüpfen

Wie der Organisator des Gemeindebibeltages, Ralf Gotter (Crimmitschau), gegenüber idea sagte, soll der Tag Christen ermutigen. Gerade in Zeiten von Umbrüchen brauche es Tage, an denen sie sich über Gemeindegrenzen hinweg träfen und Jesus Christus feierten. Besonders für kleinere Gemeinden sei der Gemeindebibeltag eine Stärkung. Hier könnten sie sich vergewissern, dass sie nicht allein sind. In diesem Jahr stand das Treffen unter dem Motto „Jesus. Nur ER!“

 

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