Herzliche Einladung

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28.05.2018 - 01.06.2018

Tagung der Landessynode

Bericht des Landesbischofs

Dresden (idea) – Der Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens, Carsten Rentzing (Dresden), hat sein Nein zur gottesdienstlichen Segnung gleichgeschlechtlicher eingetragener Lebenspartnerschaften bekräftigt. „In unserer Mitte ist wohlbekannt, wie ich persönlich zu dieser Frage stehe“, sagte er am 12. November vor der Herbstsynode der sächsischen Landeskirche in Dresden. „Ich kann und ich werde selbst weder zu öffentlichen Segnungen raten noch sie selbst durchführen.“

Synode2016

Allerdings gebe er die Gewissen der Geistlichen frei, „die an dieser Stelle zu einer anderen Überzeugung gelangt sind“. Rentzing: „Sollte ich mich irren in meinem Verständnis des Wortes, weiß ich, dass ich mit diesem Irrtum meinem Richter begegne. Ich bin demütig genug, auch damit zu rechnen. Und ich erwarte das auch von allen anderen Beteiligten.“ Hintergrund ist der jüngste Beschluss der sächsischen Kirchenleitung. Danach sind gottesdienstliche Segnungen Homosexueller in eingetragenen Lebenspartnerschaften ab dem kommenden Jahr auch in der sächsischen Landeskirche möglich. Voraussetzung ist, dass sich Pfarrerinnen oder Pfarrer hierzu bereit erklären.

Die Kirche ist keine sterbende

Wie Rentzing weiter sagte, nimmt die Zahl der Gemeindeglieder nicht nur in der sächsischen Landeskirche ab: „Das Kleinerwerden der Kirche und der damit verbundene scheinbare und tatsächliche Bedeutungsverlust, die Verknappung unserer materiellen Ressourcen sind die Kreuze, die uns aufgebürdet sind.“ Für viele Gemeindeglieder gehöre es zu den schmerzlichen Erfahrungen, dass Dinge nicht so bleiben könnten, wie sie waren: „Das klein zu reden, wäre verantwortungslos.“ Bleibender Auftrag der Kirche sei es aber auch künftig, „Christus in allen Teilen und Winkeln dieses Landes und unter allen Menschen, die uns umgeben, durch Wort und Sakrament präsent zu halten“. Die sächsische Landeskirche sei „alles andere als eine sterbende Kirche“. Immer wieder gebe es geistliche Aufbrüche und Gemeinden, die Neues wagten. Es komme zu Glaubenserweckung, Glaubensstärkung und Glaubensvertiefung. Rentzing: „Vielleicht sollten wir uns wieder mehr diese verheißungsvollen Geschichten aus der täglichen Praxis berichten und nicht ständig und allein um die Probleme kreisen, die uns natürlich auch bewegen.“ Es gebe keinen Grund pessimistisch zu werden: „Denn in unserer Mitte ist und bleibt der auferstandene Christus präsent.“

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