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Begegnungstag

"Ein religiöses Multikulti lehnt Gott ab"

Gott ist grenzenlos tolerant in seiner Liebe. Er liebt Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ebenso wie die AfD-Vorsitzende Frauke Petry. Diese Ansicht vertrat der Landesinspektor des Landesverbandes Landeskirchlicher Gemeinschaften in Sachsen, Matthias Dreßler (Chemnitz), bei einem „Tag der Begegnung“ in Chemnitz. Er stand unter dem Thema „Toleranz auf dem Prüfstand“. Laut Dreßler vertritt der Gott der Bibel bei der Frage nach dem Zugang zum Himmelreich aber eine „heilige Intoleranz“. Jesus habe klar gesagt: Niemand kommt zum Vater denn durch mich (Johannes 14,6). Dreßler: „Ein religiöses Multikulti lehnt Gott offenbar ab.“ 

Der Vorsitzende des Arbeitskreises Kommunalpolitik im Sächsischen Gemeinschaftsverband, der frühere Glauchauer Bürgermeister Helmut Trommer (CDU), verwies vor den rund 200 Gästen auf den Unterschied der Begriffe Toleranz und Akzeptanz, der in der öffentlichen Debatte vielfach verwischt werde. Während Akzeptanz bedeute, etwas zu billigen und damit einverstanden zu sein, sage der Begriff der Toleranz lediglich aus, Lebensweisen zu dulden, sie aber nicht zu teilen. 

Die zur katholischen Kirche übergetretene Publizistin Birgit Kelle kritisierte das sogenannte Gender-Mainstreaming als intolerante Ideologie. Es sei nicht mit demokratischen Mitteln durchgesetzt, sondern von „oben nach unten durchgedrückt“ worden. Die Verfechter des Gender-Mainstreamings hätten ganz genau gewusst, dass sie sich nie durchgesetzt hätten, wenn sie das Konzept öffentlich zur Debatte gestellt hätten: „Eine ehrliche Debatte über Gender hat in Deutschland bis heute nicht stattgefunden und ist auch nicht erwünscht.“ Gutwillige Politiker meinten nach wie vor, sie täten etwas für die Gleichberechtigung von Mann und Frau, wenn sie Gelder für Gender-Projekte bewilligten. Dabei gehe es dem Gender-Mainstreaming um „sexuelle Vielfalt“. Der Begriff werde zum „Einfallstor“ für alle möglichen Spielarten von Sexualität. Man könne nicht ausschließen, dass irgendwann auch Pädophilie gesellschaftlich akzeptiert sei.

Der Journalist Klaus Kelle beklagte, dass viele Medien nicht neutral über das Geschehen in der Welt berichteten, sondern „gleich mitliefern, wie die Leser etwas einzuordnen haben“. Es werde nicht mehr sauber zwischen objektiver Nachricht und subjektivem Kommentar getrennt. Kelle: „Viele Journalisten verstehen sich nicht mehr als Dienstleister, sondern meinen, einen Volkserziehungsauftrag zu haben.“ Sie berichteten nicht sachlich, sondern folgten ihren persönlichen Überzeugungen. Nach einer breit angelegten Studie der Freien Universität Berlin unter Journalisten  in Deutschland und deren politischen Überzeugungen steht die Mehrheit links. Dabei gaben nur 63 % der Befragten ihre politische Überzeugung preis. Kelle: „Es wundert nicht, dass viele Konservative das Gefühl haben, die mediale Berichterstattung bilde die Wirklichkeit nicht ab.“ 

Der „Tag der Begegnung“ war eine Veranstaltung des Sächsischen Gemeinschaftsverbandes in Verbindung mit seinem Arbeitskreis Kommunalpolitik und seiner Arbeit der Mittleren Generation sowie dem Evangelischen Arbeitskreis der CDU Sachsen. (idea)

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