Herzliche Einladung

6 Mär
Knie dich rein - Gebetsaktion
06.03.2019 - 19.04.2019

Kniedichrein2019

21 Mär
Gnadauer Zukunftskongress "Upgrade"
21.03.2019 - 24.03.2019

UPGRADE – 2. Gnadauer Zukunftkongress: weiter.echter.tiefer

Alle Informationen zum Kongress: upgrade2019.de

... Leidenschaftlich glauben - dazu lädt Gott uns ein. Gott brennt für die Menschen und hat ein Herz für diese Welt. Erst wer sich von Gottes Leidenschaft anstecken lässt, kann ...

... engagiert leben. Wir stehen nicht abseits, wenn es um die Herausforderungen und Nöte unseres Gemeinwesens und unserer Welt geht. Wir bringen uns ein, weil diese Welt in Gott dem Schöpfer ihren Ursprung hat und auf seine neue Welt zugeht. Darum heißt es:

... Innovativ gestalten. Unsere Welt verändert sich rasant. Wir glauben, dass neue Fragen auch neue Antworten brauchen. Wir wollen unsere positive Gestaltungskraft nutzen, eingefahrene Denkmuster aufbrechen, neue Ideen entwickeln, selbst in Bewegung kommen und etwas bewegen.

Seien Sie dabei!

26 Apr
Wochenende für Unternehmer
26.04.2019 - 28.04.2019
8 Mai
25 Mai
MIT - Mitarbeiterimpulstag
25.05.2019 11:00 - 17:00

Du suchst Impulse für deine Mitarbeit  in deiner Gemeinschaft? Wir bieten dir einen ganzen Tag voller Anregungen für Gemeindearbeit: Impulse für Gemeindeleitung, für Gottesdienstgestaltung, für Verkündigung, für Methoden in Bibel- und Hauskreisen, für den Einsatz von Powerpoint und Medien, für Evangelisation und Glaubenskurse und …

weitere Infos hier: mitarbeiterimpulstag.de

Heftige Kontroverse um "Ehe für alle"

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat im Blick auf eine Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Partnerschaften eine überraschende Kehrtwende vollzogen. Sie sprach von einer möglichen Abstimmung im Bundestag als  „Gewissensentscheidung“  – also ohne Fraktionszwang. Auf Drängen der SPD soll nun noch in dieser Woche über die sogenannte „Ehe für alle“ entschieden werden.
Die Deutsche Evangelische Allianz erklärte in einer am 28. Juni in Bad Blankenburg veröffentlichten Stellungnahme, sie halte „am Eheverständnis von Mann und Frau und Familie“ fest: „Sie sind die Keimzelle einer jeden Gesellschaft. Wird dieses Eheverständnis aufgelöst, werden sich weitere Fragen ergeben: etwa, ob auch Polygamie oder Geschwisterehen legalisiert werden sollten.“

Der evangelikale Dachverband verweist darauf, dass das Grundgesetz „Ehe und Familie“ unter den besonderen Schutz der staatlichen Ordnung stellt. Ehe werde im Geist der Verfassung „als Beziehung zwischen einem Mann und einer Frau verstanden, die potenziell offen ist für Kinder“. In einer „gleichgeschlechtlichen Ehe“ könnten auf natürlichem Wege keine Kinder entstehen: „Das ist keine Diskriminierung, sondern eine Feststellung.“ Für gleichgeschlechtliche Paare gebe es mit dem Lebenspartnerschaftsgesetz ein eigenes Rechtsinstitut. Zwischen Ehe und Lebenspartnerschaft werde nach dem juristischen Grundsatz differenziert, „Gleiches gleich und Ungleiches ungleich zu behandeln“ sei. Die Allianz nimmt auch Stellung zu dem Gesetzantrag der Bundesländer Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Schleswig-Holstein und Thüringen, der am 30. Juni im Bundestag verabschiedet werden soll. Darin heißt es: „Gleichgeschlechtlichen Paaren ist bis heute die Ehe verwehrt, was eine konkrete und symbolische Diskriminierung von Menschen aufgrund ihrer sexuellen Identität darstellt.“

Der Antrag formuliert, so die Allianz, in der Begründung sehr deutlich, dass es im Kern bei der Öffnung der Ehe nicht nur um die Beseitigung von Diskriminierung gehe. Der unscharfe Begriff der „symbolischen Diskriminierung“ werde mit einer „Änderung des Eheverständnisses“ durch den „gesellschaftlichen Wandel“ begründet. Die Allianz nennt es „verfassungsrechtlich bedenklich“, die im Grundgesetz formulierten Grundrechte nach den jeweiligen gesellschaftlichen Strömungen umzuinterpretieren, oder sie aus wahltaktischen Gründe infrage zu stellen. Der Gesetzesantrag führe zu einer „normativen Veränderung des Ehebegriffs“. Wenn schon von einer Gewissensfrage gesprochen werde, dann müsste sie der Allianz zufolge lauten: „Kann ich mit meinem Gewissen vereinbaren, einer Neuinterpretation der Ehe und damit des Grundgesetzes aus Gründen einer ‚symbolischen Diskriminierung‘ zuzustimmen, da konkreten Diskriminierungen ja bereits durch die Lebenspartnerschaft entgegengewirkt werden kann?“ Unterzeichnet ist die Stellungnahme vom Vorsitzenden der Deutschen Evangelischen Allianz, Pastor Ekkehart Vetter (Mülheim/Ruhr), seinem Stellvertreter, Pastor Siegfried Winkler (München), Generalsekretär Hartmut Steeb (Stuttgart) und dem Beauftragten der Allianz am Sitz des Bundestages und der Bundesregierung, Uwe Heimowski. (idea)

 

 

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