Diakonische Arbeit in unserem Gemeinschaftsverband

Diakonische Arbeit - BHD unterwegs
Viele diakonische Aktivitäten innerhalb unseres Verbandes geschehen unmittelbar als sogenannte "kleine Diakonie". Dazu zählen die vielen Haus- und Krankenbesuche in der Nachbarschaft, das seelsorgerliche Begleiten von Menschen und die praktische Hilfe in konkreten Nöten.

Ein großer Anteil diakonischer Dienste geht zurück auf die Schwestern unseres sächsischen Diakonissenmutterhauses "Zion" in Aue. Oft waren sie neben dem Verkündigungsdienst im ganz praktischen Pflegedienst tätig.     

Seit der Gründung unseres Verbandes gibt es Kontakte zum "Blauen Kreuz". Einerseits waren Gemeinschaftsmitglieder auch Mitarbeiter in der Suchtkrankenarbeit und kümmerten sich mit ganzem Herzen um betroffene Familien. Andererseits beteiligte sich unser Gemeinschaftsverband besonders nach dem Zweiten Weltkrieg am Wiederaufbau dieser Arbeit hier in Sachsen. Inzwischen ist die Suchtkrankenarbeit ein selbständiger Arbeitsbereich geworden, der nach der Wiedervereinigung wieder unter dem Dach des gesamtdeutschen "Blauen Kreuzes" arbeitet. Viele Gemeinschaftshäuser stehen dennoch bis heute für Gruppenstunden zur Verfügung. Größere Treffen werden oft auch von unseren Posaunenchören und Sängern mit ausgestaltet. Erfreulich ist auch, dass bis heute Gemeinschaftsmitglieder verantwortlich im "Blauen Kreuz" mitarbeiten und sich dem alten Grundsatz dieser Arbeit - " Lebendiger Glaube an Jesus Christus verbunden mit evangeliumsgmäßer Enthaltsamkeit" - verpflichtet fühlen.

Ein weiterer Bestanteil der Diakonischen Arbeiten im Gemeinschaftsverband ist die seit 1976 bstehende Behindertenarbeit. Damals wurde die erste Bibelwoche für Behinderte angeboten. Die Hauptaufgabe des Behindertendienstes ist es, Freizeiten für Behinderte und Nichtbehinderte vorzubreiten und durchzuführen. Daran nehmen jährlich etwa 100 Behinderte teil. Über das Jahr verteilt werden Begegnungtage in verschiedenen Gemeinschaften angeboten. Um über Freizeiten und Begegnungstage hinaus den Kontakt zu erhalten, werden Behinderte auch zu Hause besucht.